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Alkoholismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 15. Juli 2007 um 23:16 Uhr
Alkoholismus
Die Alkoholkrankheit zählt zu den stoffgebundenen Suchtkrankheiten bzw. laut ICD-10 zu den
Psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (F10.-). Hier verurscht
der der Äthylalkohol (Ethanol) die Abhängigkeit.
Nachaktuellen Schätzungen der Krankenkassen gibt es in Deutschland ca. 2,5 Millionen
Alkoholkranke in Deutschland, davon 70 % Männer.
Im Jahre 2000 starbeen 16.000 Menschen durch AlkoholkonsumHiervon starben
9 550 Fällen an Leberzirrhose.
Die Alkoholkrankheit beginnt oft bereits bei regelmäßigem Konsum kleinerer Dosen
 durch Gewöhnung und wird erst durch häufige Alkoholräusche des Konsumenten offenbar.
Die Alkoholkrankheit verläuft relativ unauffällig und langsam. Der Alkoholkranke ist sich über
das Ausmaß der Erkrankung oft nicht im Klaren. Im fortgeschrittenen Stadium leiden sie unter
dem körperlichem Verfall durch Folgeerkrankungen und geschwächtes Immumsystems
gelegentlich kommen Wahrnehmungs- und Hirnstörungen sowie Psychosen dazu.
Die Defizite eines Alkoholpatienten werden oft von dfer Umwelt mitgetragen
(”Co-Abhängigkeit”) Hierdurch sieht der Abhängige kaim Notwendigkeit der Überwindung
seiner Mängel.
Phasen des Alkoholismus nach Prof. E. M. Jellinek
Jellinenk formulierte 1951 ein bis heute weit verbreitetes Modell vom Verlauf der
Alkoholkrankheit. Er unterscheidet vier Phasen der Krankheit:
1. Die voralkoholische, symptomatische Phase: soziale Motivation des Kosums
(Kontakttrinker). Während der normale Konsument hiebei nicht besonderes verspürt,
 bemerkt der spätere Alkoholkranke hier bereits Erleichterung durch den Konsum. Der
spätere Alkoholkranke sucht gesellschaftliche Begebeneheiten, bei den getrunken
wird. Später erfolgt die nahezu tägliche Flucht in den Alkohol.Es setzt Toleranzbil-
dung ein. Nach weiteren Monaten bis Jahren geht das Stadium vom gelegentlichen zum
Erleichterungstrinker
2. Die Vorläufer-Phase der Alkoholkrankheit zeigt sich durch plötzlich auftretende Erin-
nerungslücken, gelgentlich ohne Konsum von Alkohol. Dem Trinker wird allmählich
bewusst, dass er anders trinkt als andere. Er beginnt sich zu schämen und vor Beurtei-
lung durch andere zu fürchten. Er trinkt heimlich und legt sich Verstecke mit Alkoholvor-
räten an. Der Alkoholiker vewrmeitdet tunlichst Gespräche um oder über Alkohol. Der
Alkoholkonsum war bisher schon sehr hoch, fiel aber noch nicht auf Die zweite, hier
 beschriebenene Phase endet mit häufigen Gedächtnislücken, der Alkohol wird zur
Droge.
3. Mit der kritischen Phase beginnt die Alkoholsucht, es kommt zu ersten Kontroll-
verlusten. Nach dem ersten Kosum kann der Alkoholkranke nicht mehr aufhöhren, bis
es zu betrunken ist, zu trinken. Ein Rest von Kontrolle besteht noch. Ausreden oder
Rechtfertigungen für den häufigen Konsum werden gesucht.
3. Die chronische Phase zerstört den Alkoholkranken psychisch und physisch. Der
Alkoholiker verkehrt und konsumiert mit Personen z.T weit unter seinem Niveau.Ein
Teil der Alkoholiker beginnt, technische Alkohole wie Rasierwasser doer Spiritus zu
konsumieren. Der Hang zum Delirium oder Alkoholpsychosen nimmt zu.

Konsum-Typen

Jellinek defineirt die Trinktypen in folgenden Kategorien:
Der Alpha-Typ (Erleichterungstrinker) kosnumiert zwecks Beseitigung innerer
Unruhe. Es besteht die Gefahr psychischer, aber noch nicht physischer Abhängigkeit.
Alphetrinker sind gefährdert, später abhängig zu werden.
Der Beta-Typ (Gelegenheitstrinker) trinkt bei sozialen Anlässen zum Teil massiv, aber
 nicht so, dass es von der Umwelt als auffällig wahrgenommen wird. Phsische und
psychische Abhängigkeit ist nicht vorhanden, aber Gefahr besteht.
Der Gamma-Typ (Rauschtrinker, Alkoholiker) hat längere phasen, die sich mit Phasen
des massiven Konsums abwechseln. Es wird weiter konsumiert, obwohl der Rausch
bereits eingetreten ist.
Der Delta-Typ (Spiegeltrinker, Alkoholiker) wird erst spät oder gar nicht erkannt,
 da er lange Zeit von der Umwelt teils massiv Alkohol trinkt, um Entzugssymptome zu
vermeiden. Dieser Typ gilt als nicht abstinenzfähig.
Der Epsilon-Typ (Quartalssäufer, Alkoholiker) wechselt Abstinenz- mit Trinkphasen ab,
die sich über die Dauer von Wochen oder Monaten erstrecken können.Epsilon-Typen
sind Alkoholiker
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Juli 2007 um 01:24 Uhr
 
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