|
<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } -->
Die Chemiekonzerne setzen in Deutschland rund 5 Mrd. Euro mit Schlankheitsmitteln pro Jahr um. Während in der dritten Welt hunderttausende Menschen hungern, gehört das Übergewicht und dessen Folgen in unseren Breiten zu den Gesellschaftskrankheiten. Jedes dritte bis vierte Kind in Deutschland ist übergewichtig.
Der Fachbegriff für die Fettsucht ist Adipositas, wobei der Begriff Sucht hier etwas irritierend ist, meist handelt es sich mehr um psychische Abhängigkeit, die der Drogensucht ähnelt.
Jeder fünfte erwachsene Deutsche hat Übergewicht, nahezu 80% der Eltern von übergewichtigen Kindern sind selbst stark übergewichtig.
Über 70.000 Deutsche sterben jährlich an den Folgen der Überernährung.
Appetithemmer führen deshalb in die Sucht, da sie nicht die sozialen und psychischen Faktoren beeinflussen, die zur “Fress-Sucht” führen.
Appetithemmer bestehen häufig aus amphetaminbasierten Substanzen, die die Darmbewegungen hemmen, und so dazu führen, dass große Teile der Nahrung unverdaut ausgeschieden werden. So wird zwar der Hunger gestillt, da der Magen nach dem Essen voll ist, eine Nährstoff- oder Fettaufnahme in den Körper erfolgt allerdings nicht.
Der in den 1980ern am weitesten verbreitete Appetithemmer war X-112, das bereits nach wenigen Wochen abhängig macht. Gelegentlich wurde berichtet, dass sich gar Heroinabhängige X-112 als Heroinersatz zuführten.
Der Hauptbestandteil von X-112, der Wirkstoff Norpseudoephedrin, macht schnell wach und wirkt auch anderweitig wie die klassischen Amphetamine. s.a. Antiadiposita
|