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wird gewonnen aus Kokain, das mit Backpulver und Lösungsmittel aufgekocht wird.
Die Wirkung des Kokains wird hierbei um ein Vielfaches verstärkt, der Rausch wirkt intensiver als bei einer Injektion des Kokain.
Das Aussehen erinnert an kleine Salzklumpen, die beige eingefärbt sind. Nicht nur durch die verstärkte Wirkung des Kokain wird Crack als hochgradig gefährlich eingestuft, da es höchst (psychisch) abhängig macht, stärker noch als Kokain selbst.
Es tauchte Anfang der 1980er Jahre in den USA auf, welches vermutlich nur als gestrecktes Kokain auf den Markt gebracht werden sollte, da gestreckte Drogen (geringerer Reinheitsgehalt pro Mengeneinheit) billiger ist, und sich so die Gewinnmargen erhöhen lassen.
Durch den relativ niedrigen Preis (5$ pro Dosis) wurde Crack in den USA neben Cannabis zur Armendroge Nummer eins.
Durch Crack bildete sich eine starke Subkultur, die sich in den bekannten Crack-Häusern zeigt, die aber stets gut getarnt waren.
1986 wurde in Köln das erste deutsche Crack-Labor ausgehoben.
Crack macht bereits nach der ersten Einnahme süchtig, was an der Destabilisierung der Neurotransmitter (Botenstoffe) Dopamin, Norephedrin und Epinephrin liegt. Der Rausch tritt bereits zehn Sekunden nach dem Rauchen ein und hält ungefähr eine halbe Stunde an. Durch die starke Abhängigkeit kommt es zu sehr starken sozialem und körperlichem Verfall und zur Beschaffungskriminalität.
Nebenwirkungen sind Hautjucken, Bluthochdruck, Lungenentzündung sowie paranoide bzw. schizophrene Erscheinungsformen.
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