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Das Drogenlexikon für die Jackentasche: mit Lexikon der Drogensprache
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Endorphine
Sind körpereigene Morphine, sog. ”Glückshormone”. Sie regulieren Triebe und Gefühle und unterdrücken Schmerzgefühle. Reguliert werden über E. Blutdruck, Darmtätigkeit und Atmung. Endorphine werden in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildet und nach starken Leistungen in das zentrale Nervensystem ausgeschüttet. Im Gehirn docken die E. an die gleichen Zepetoren an wie Opiate, was berauschende und euphorische Glücksgefühle auslösen kann. Sofern Spielsucht oder Arbeitssucht o.ä. vorliegen, kann das Verlangen anch E. sehr groß werden. Sie werden in besonderen Glücks- und Streßmomenten produziert und konnten Ende der 80 er erstmals im Organismus nachgewiesen werden. Sie besetzen im Gehirn die gleichen Rezeptoren (”Sensoren”) wie Opiate. Man nimmt an, dass sie bei schweren Verletzungen oder Schock den Menschen durch eine Überdeckung der Schmerzen vor einer Reizüberflutung bewahren sollen. E. beeinflussen auch körpereigene Abläufe wie Blutdruck und Atmund, auf Hunger und Durst scheinens sie keinen Einfluss zu haben. Mangel an E. kann depressive Zustände hervorrufen, was bis zum Suizid führen kann. Nach Entbindungen werden E.-Rückgänge bis 90% beobachtet, was in Zusammenhang mit der ”Wochenbett-Depression” gebracht wird. In Glücksmomenten werden E. ausgeschüttet, was einen körpereigenen ”Kick” auslösen kann. So wird von Sportlern berichtet, dass sie z.B. nach einem anstrengenden Lauf zwar erschöpft, aber auch regelrecht ”high” waren, was auf den E.-Spiegel zurückzuführen ist. Der ”Kick” ist somit auch anders als mit Rauschmittelsubstanzen herbeizuführen
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