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Das Drogenlexikon für die Jackentasche: mit Lexikon der Drogensprache
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Epéna
Aus der Rinde des Baumes Virola callohylloides wurde schon vor Urzeiten von Amazonasbewohnern ein halluzinogenes Schnupfpulver gewonnen. Hierzu wird die Innenseite der Rinde abgeschabt und das so gewonnene Pulver zunächst ander Sonne, später über dem feuer getrocknet. Vor dem Schnupfen wird das Pulver mit der Rindenasche eines zweiten Baumes gemischt, und dann pro Nasenloch ungefähr in der Dosis eines Teelöffels konsumiert. Zunächst wird über Kopfschnerzen und bis zum Erbechen führende Übelkeit berichtet. Nach einigen Minuten tritt der Rausch ein. Der Konsument tanzt und singt eintönig, nachdem er zunächst orientierungslos torkelte. Abhängigkeit, gleich welcher Art, wird nicht berichtet
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