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Kanna
Im 18. Jahrhundert wurde zum ersten Mal dokumentiert, dass Südafrikaner eine Droge schnupften oder rauchten, die sie Kanna nannten. Die Pflanze ist bis zu 30cm hoch. Die Blüten, Wurzel und Blätter werden zerquetscht und fermentiert. Nac drei Tagen öffnet man das Behältnis, in dem das Kanna aufbewahrt wird, und umgerührt. Am 7.-8. Tag wird das Kanna erneut entnommen und zum Trocknen ausgelegt. Erst dann kann es konsumiert werden. Die bis zu 2 Stunden anhaltende Wirkung reicht von Ruhe und Gelassenheit über angstlösende Wirkung, der Kreislauf wird stimuliert und Schmerzen gelindert. Bei Überdosierungen kommt es zu Visionen, oder, bei Mischkonsum mit Alkohol, zum Verlust der Orientierung führen. Latent vorhandene Psychosen können aktiviert werden. Langezitnebenwirkungen sind hingegen nicht erforscht.
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