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Meskalin
Wird aus dem Kaktus Petoye (Lophophora Williamsii) gewonnen, dessen Wurzeln gekaut werden, und ist in Deutschland verboten. Über M. gibt es schon aus der Zeit der Eroberung Mexikos durch die Spanier Berichte, und wurde dort genauso häufig konsumiert wie Wein bzw. als Weinersatz genutzt. M. wurde auch zu schamanitischen Ritualen eingesetzt, z.B. um Ursachen für eine Erkrankung zu finden. So geben die Berichte an, dass ein Geist erschienen sei, der sich als Geist des Peyote ausgab un dide gewünschte Auskunft lieferte, was wohl auch an den in die Droge gesetzten Erwartungen leigen dürfte. Die amerikanischen Prärie-Indianer (z.B. Komantschen) haben diese Droge zu rituellen Zwecken eignesetzt, um etwas vom ”Großen Geist” innezuhaben, aber auch, um Visionen zu erhalten, die ihnen ihre Kriegsnamen gaben. Der Peyotismus fand u.a 1914 in der Gründung der ”Native American Church” (die sich bis heute erhalten hat) ihren Höhepunkt. Hier wird durch den Peyote-Genuß die Erleuchtung gesucht. Peyote ist ein kleiner Kaktus, der höchstens eine Größe von run d20 cm erreichen kann. Das darin enthaltene M. schmilzt bei ca. 35 Grad. Das M. verteilt sich im Körper offensichtlich wie LSD (höchste Konzentration in den Nieren, am wenigsten im Rückenmark). Auch bei halluzinogenen Wirkungen ähnelt es dem LSD, es schmeckt lediglich bitter und kann zum Erbrechen führen.
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