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Okay, gleich zu Anfang: Ich bin süchtig. Zwar absinent, aber trotzdem süchtig. Sucht ist teuflisch und hinterlistig. Reger Missbrauch, aus Flucht vor Erinnerungen oder der Realität, hat meist zwangsläufig die Sucht zur Folge Sucht ist nicht heilbar. Wer süchtig ist, bleibt dies für den Rest seines Lebens. Wer einmal “drauf” ist, kann nur mit dem Ziel dauerhafter Abstinenz sein Leben wieder in den Griff bekommen Sucht macht einsam Zwangsläufig engt sich der Abhängige alleine durch sein Gefängnis der stoffgebundenen oder anderweitigen Abhängigkeit mehr und mehr ein. Jeder Süchtige, der auf Therapie war, wird mir Recht geben, dass er vielen Leuten Schmerzen - psychisch oder physisch- zugefügt hat. Und nicht irgend welchen Leuten, sondern genau denen , an denen einem etwas liegt. Der Selbstbetrug: “Ich habe damit kein Problem, ich kann jederzeit aufhören, wenn ich will” später: “Ist doch kein Wunder, dass ich ... konsumiere”. Und, finden Sie sich wieder? Ihr Selbstbetrug wird vielleicht bald zusammenbrechen. Therapie als Chance Aus der Sucht kommen die wenigsten alleine. Und wer meint, das Rauchen aufzuhören sei schwer, der hat noch nie - wie der Administrator - regelmässig mehr als zwölf Liter Bier und weitere Spirituosen konsumiert, die Schmerzen gespürt, die der Entzug -auch hier der kalte Entzug- mit sich bringt Einsicht als Ausweg Trocken oder Clean werden ist dank der Entzugsstationen kein Problem. Es aber zu bleiben, das stellt Anforderungen an die psychischen und kognitiven Fähigkeiten. Die Nachreifung des Charakters während einer Therapie ist wesentlicher Bestandteil. Zusätzlich wird noch das Werkzeug vermittelt, den Alltag zu bestehen. Und wer’s hier nicht kapiert geht unter. Suchtfreier Alltag Geht das? Im Wesentlichen helfen nur Expositionen (das Aussetzen und Auseinandersetzen mit der Droge), der Sucht und dem Verlangen zu widerstehen. Zwangsläufig ratsam ist es, sein klassisches Suchtmittel gar nicht erst griffbereit zu haben Einmal ist keinmal?! Gut, aber wer die Kontrolle einmal verloren hat, der wird sie wieder verlieren. Vielleicht nicht heute, nicht morgen, aber er wird sich in der Entgiftung und/oder der Insolvenzberatung wieder finden. Hilfe annehmen Und wer beruflich mit Sucht zu tun hat, gibt mir Recht: Sucht ist die Flucht vor sich selbst, die Unfähigkeit der Realitätskonfrontation, vielleicht fehlendes Selbstwertgefühl oder anderes. Abhängige brauchen Hilfe. Der wichtigste -und schwerste- Schritt ist es, dem Abhängigen oder Gefährdeten sein Problem klar zu machen. Und wenn er es einsieht, braucht er Ihre Hilfe und Ihren Beistand - auch wenn Sie vielleicht mit ihm oder durch ihn leiden (s. a. Co-Abhängigkeit). Dieses und weitere andere Portale entstanden aus der eigenen Therapie des Administrators. Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und Einfühlungsvermögen gilt hier den Mitarbeitern der Salus-Klinik Friedrichsdorf , in der ich die sieben wichtigsten Monate meines Lebens verbracht habe. I T W O R K S ;-)
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